Die beste aller möglichen Welten für unsere Kinder?

Wir leben in einer geologischen Epoche, die maßgeblich von menschlichem Einfluss geprägt ist– dem Zeitalter des Anthropozän. Der Eintritt in diese Epoche zeigt sich etwa an der Übersäuerung der Ozeane, dem Verlust von Biodiversität, dem Auftreten extremer Wetterereignisse oder auch dem Rückgang von ungestörten natürlichen Entwicklungen der Natur. Diese tiefgreifenden Veränderungen sind auf menschliches Handeln zurückzuführen: Wir verbrauchen fossile Brennstoffe für eine wachsende Industrie, zerschneiden Lebensräume für optimierte Verkehrswege, pflanzen Monokulturen für scheinbar effizientere und vermeintlich preiswerte Nahrungsmittel.
Da viele Veränderungen in der Natur auf menschliches Handeln zurückzuführen sind, stehen uns Wege offen, unsere Praxis zu überprüfen und zu korrigieren.

 

Wie stellen Sie sich die beste aller möglichen Welten vor, in der Ihre Kinder und die Kinder Ihrer Kinder leben sollten?

Vielen Dank für Ihre Beiträge, die uns bis zum 15.2.2018 erreicht haben.
Die besten Eingänge werden im Rahmen eines Projekts zur Nachhaltigkeit vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK), dem Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und dem Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn vor- und ausgestellt.